Dienstag, 5. August 2014

Der neue YN-560 TX

Samsatg kam nach 5 Wochen warten das ersehnte Päckchen aus Hongkong von Youngnou.
Darin der neue und noch kaum zu bekommende YN-560 TX *.
Dieser erlaubt das steuern der dazu kompatiblen Blitze des Typs  YN-560 III * und der Funksender/empfänger YN-602 oder YN-603 (diese werden aber nur ausgelöst).
Die Blitze lassen sich in bis zu 6 verschiedenen Gruppen sortieren und in der Leistungsstärke und der Zoomeinstellung über Funk manuell steuern.

Links der YN-560 TX und rechts der passende YN-560 III

Durch drücken wechselt man zwischen den einzelnen Gruppen. Bei gedrückt halten wechselt man  von Gruppen A,B und C zu D, E und F.
2   Wechselt den Modus zwischen M, Multi und aus des Blitzes.
3   Wechsel zur Zoomeinstellung der Blitze. Zusammen mit Mode drücken werden alle Einstellungen auf Standart zurückgesetzt.
4   Zusammen mit Zoom wird die Funksteuerung aktivert. Der Blitz muss vorher eingeschaltet werden. Durch einzelnes gedrückt halten kann man den Chanel 01 einstellen und den Sendemodus durch wechsel von 3 (YN-603) auf 2 (YN-602) wechseln.
5   + 0,3 Leistung. Bei Zoom +
6   +1 Leistung. Bei Zoom +
7   - 0,3 Leistung. Bei Zoom -
8   -1 Lesitung. Bei Zoom -
9   An/Aus Schalter
10 Testknopf
Mittlerer Konopf zum bestätigen.




     












Diese gibt es in einer Version für Canon und einer für Nikon. Dennoch lässt sie sich der Controller an meiner Sony A850 mit einem Adapter betreiben. Wichtig ist nur das Signal zum Blitz auslösen.
Einzig wenn man noch die Kamera mit dem passenden Kabel verbindet lässt sich die Kamera durch einen YN-603 als Fernauslöser auch noch auslösen.

Von der Optik ähnelt er dem Sender des Phottix Odin Systems, welcher aber sich wertiger verarbeitet anfühlt und eine volle TTL Steuerung erlaubt.
Die Steuerung des TX ist intuitiev. Bei betätigung der Tasten gibt es ein grünes Hintergrundlicht.
Ob die verwendung an der passenden Cannon oder Nikon Kamera ein AF Hilfslicht erlaubt kann ich leider nicht sagen, da dies mit Adapter nicht funktioniert. Es scheint aber an der Front ein dafür vorgesehene Leuchte vorhanden zu sein.

Um eine Verbindung zwischen dem Controller und einem oder meheren Blitzen herzustellen, müssen die Blitze erst alle eingeschaltet werden. Dann die Knöpfe Zoom und Hz/Fn zusammen gedrückt werden. Darauf reagieren die Blitze und durch drücken der Mitteltaste können sie bestätigt werden und nun in den Gruppen verschoben werden.

Diese Kombi von Controller und Blitz ist gut für den Einsatz Draußen sowie auch im Studio oder Onlocation geeignet. Hier erhält man etwas wirklich praktisches das einem das ein oder andere mal zum Blitz rennen erspart.
Bei mir wird er im Studio für den Studioblitz genutzt und Unterwegs wenn ich nicht die Odins brauche oder mit der kleinen Nex3 was mache.

Bis zum nächsten Mal euer Fabian.

* Affiliate

Montag, 7. Juli 2014

Umgang mit starkem Sonnenlicht

Heute möchte ich euch zeigen wei selbst bei strahlender Sonne und ohne Schatten in der Nähe, eindrucksvolle Bilder entstehen können.

Letzte Woche Montag hatte ich das große Vergnügen mit einer Weinkönigen Fotos machen zu dürfen.
Die beiden Tage vorher hatte es viel geregnet. Das waren nicht die besten Vorraussetzungen für das Shooting.
Doch wir hatten großes Glück. Schon am Morgen brach die Sonne durch die Wolkendecke.
Wir machten uns auf in die Weinberge um dort einen geeigneten Platz zu finden.

Dort angekommen war kein Schatten weit und breit zu sehn den man nutzen könnte. Darauf hatte ich mich bei meiner Planung schon vorbereitet.


Methode 1
Meine einfachste Lösung bestand aus 2 Sony HVL-42AM Aufsteckblitzen. Diese waren durch das Phottix Odin Funksystem mit der Kamera verbunden. Ich nutze dieses weil ich es habe und seine Vorzüge kenne. Es erlaubt mir im HSS Modus zu blitzen und die maximale Blitzsynchronzeit zu überschreiten.
Der Nachteil dieser Methode ist ein drastischer Leistungsverlust. Dies erlaubt keine Lichtformer die viel Licht schlucken und es muss ein geringer Abstand zum Model eingehalten werden. Bie dem oberen Bild beträgt der Abstand gut 1m. Habe dennoch die "Joghurtbecher" auf den Blitzen gelassen um das Licht etwas weicher wirken zu lassen.

50mm  f/ 3,5  1/2500  ISO 100

Methode 2


Dieses Ergebnis kann aber auch günstiger und ohne den Einsatz teueres Equipments erreicht werden.
Hierfür braucht ihr nur einen normalen Aufsteckblitz, den YN-560 III zB. Einen Sender für den Blitz, da dieser einen Empfänger schon eingebaut hat bietet sich ein YN-603 an.
Und das Wichtigste ist ein ND (Graufilter) je nach stärke ND4 oder ND8 oder noch höher.
Durch den Filter kann ich die Blende auch bei einer Verschlusszeit von 1/200 oder 1/160 noch offen lassen ohne das das Bild überbelichtet wird.
Damit liege ich wieder in der Blitzsynchronzeit und kann den Blitz wie gewohnt verwenden.
Ein großer Vorteil ist, das der Blitz seine volle Leistung nutzen kann.

Ihr seht das man auf beiden Wegen zum Ziel kommt.
Noch ein weiteres Bild was an dem Tag entstand. Hier wurde mit einem Aufsteckblitz in einen 2in1 Reflexschirm geblitz, der links von mir stand und ein recht weiches Licht abgibt. Aufgenommen wurde das Bild im Schatten eines großen Baumes um auch mit Blende f4 den Hintergrund noch unscharf zu bekommen.

50mm  f/ 4  1/250  ISO 100
An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei meinem bezaubernden Model bedanken für dieses besondere Fotoshooting.
Hoffe das ich einigen einen Weg zu besseren Bildern zeigen konnte.

Bis zum nächsten Mal euer Fabian.

Mittwoch, 5. März 2014

Am Anfang kam das Licht

Also ich mich damals dazu entschlossen hatte mit dem blitzen anzufangen, kaufte ich mir einen ganz einfachen günstigen Studioblitz made in China.
Er hatte knapp 120ws und kein Bajonet für Lichtformer, dafür eine 40x40 Softbox. Nicht gerade das was ich jetzt jemandem empfehlen würde der gerade anfängt.

Doch ich hatte mich aufgrund des Preises für ihn aus der Bucht entschieden. Innerhalb einer Woche war er da und ich hatte auch direkt zwei Testpersonen. Ein Pärchen aus meinem Freundeskreis wollte ein paar Bilder von sich haben. Eine Herausforderung für eine 40x40 Softbox. Doch es passte sehr gut zu meine recht enggeschnittenen Portraits. Auf dem Hintergrund ergab sich eine schöne Vienniettierung die die Beiden einräumte.


Ich hatte vorhher nicht viel über Aufbauten und Lichtformer gelesen und wollte meine eigenen Erfahrungen sammeln.
Auch das zweite Shooting mit einer Freundin meines Bruders bei ihm in seinem kleinen Esszimmer klappte recht gut mit diesem einfachen Blitz.
Heute weiss ich warum es so gut klappte, weil der Blitz von einer weißen Dachschräge reflektiert wurdeund so weniger harte Schatten entstanden trotz der kleinen Lichtquelle.


Selbst mit so einfachen Mitteln lassen sich tolle Ergebnisse erbringen. Teure und hochwertigere Ausrüstung erleichtern es ungemein zu den selben oder besseren Resultaten zu kommen, doch muss es jeder für sich selbst wissen ob es das einem wert ist die höheren den Preise zu bezahlen.

Bis zum nächsten Mal euer Fabian.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Fotografie-Blog-Bühne

Der Blog fotografr.de hat eine Aktion gestartet um eine Liste deutschsprachiger Fotoblogs zu erstellen.

Ich blogge seit ...
  dem 14. Februar, bin also noch nicht lange dabei.

Ich blogge weil ...
  ich meine Erfahrungen mit Anderen teilen möchte. Da ich nicht mit einer der beiden großen Marken
  fotografiere, war es etwas komplizierter das passende Zubehör zu bekommen. So musste ich viel
  ausprobieren.
  Durch Bücher und Videos habe ich viel gelernt und möchte jetzt etwas zurückgeben.

Mein fotografischer Schwerpunkt ist ...
  schwer zu definieren. Portraits, Bildergeschichten und Digitalekunst treffen es am besten. Auch ein
  bisschen Foodfotografie zählt noch dazu.






Fotografie bedeutet für mich ...
  meine Gedanken und Ideen bildlich darstellen zu können. Teilweise habe ich einige der Bilder schon
  vor der Aufnahme mit dem Modell fertig bearbeitet im Kopf.

Meine fotografischen Vorbilder sind ...
  Man Ray mit seinem berühmten Bild Le Violon d’Ingres, der schon in den 1920er Jahren
  beeindruckende Werke in seiner Dunkelkammer herstellte.
  Und surealistische Maler wie Dali die meine Digitalekunst sehr beeinflusst haben.

Wenn ich das Budget für eine vierwöchige Foto-Reise gestellt bekommen würde, …
  ich eine Rundreise durch Bali machen. Die Reisfelder, Vulkane, alten Ruinen und Tempel und den
  Dschungel besuchen. Auch die Menschen und ihre Kultur faszinieren mich sehr. Es ist diese
  Naturverbundenheit die Heute selten geworden ist.

Wenn ich eine beliebige (noch lebende) Person vor meine Kamera bitten dürfte, wäre das …
  

Wenn ich einen Einsteiger für die Fotografie begeistern wollte, würde ich als erstes …
  zusammen mit ihm in der Natur spazieren gehn und ihm zeigen, was man alles sehen Kann wenn
  man genau hinsieht.




Stimmt ab

Schreibt in die Kommentare welche der folgenden Shootingideen euch interessiert.

- Schwarzlicht mit Neonfarben
- Farbige Blitze im Nebel
- Fee im Wald
- Pudershooting

Bin auf euere rege Teilnahme gespannt.
Bis zum nächsten Mal euer Fabian.