Freitag, 5. Juni 2020

Fotoshooting mit Cosplay und Rauch. So macht ihr es richtig.

Erst einmal ein großes Dankeschön an mein Modell und an meine Assistentin. Ihr wart beide wirklich Klasse und hoffe das wir noch weiter solche tollen Bilder machen werden.
Und euch allen ein frohes neues Jahr 2020 und ein erfolgreiches Jahr.

Seid langem stand nun noch kurz vor Weihnachten ein Shooting mit Cosplay an. Durch Maleficent 2, der kurz zuvor noch in den Kinos lief, war die Idee schnell da als mich mein Modell fragte wegen eines Fotoshootings.
















Um das Kostüm zu vervollständigen, habe ich mir das 3D Model von Thingiverse heruntergeladen und auf meinem 3D Drucker ausgedruckt.
Anschließend mussten die beiden Teile noch zusammen geklebt werden. Um den Spalt und die Druckrillen verschwinden zu lassen, habe ich Holzspachtelmasse und Filler Spray zum auffüllen genutzt und anschließend alles glatt geschliffen und anschließend mit Acrylfarbe bemalt.

Kurz vor dem Shooting, wurde der Rabenschädel mit Heißkleber am Kopfteil befestigt.

Gerade bei den Nahaufnahmen, macht sich die viele Arbeit von Schattierung und Farbwechsel bemerkbar. Auch der mit Klarlack
versiegelte Schnabel, wirken sehr realistisch.













Um den Stab, oder ersteinmal den Kristall dafür, zu machen, habe ich ein von der Form her passendes Dekostücke in Silikon gegossen. So entstand die Gussform für das Kunstharz. Die Form habe ich dann mit eingefärbtem Clear High Gloss Epoxy Resin gefüllt.
Dies war mein ersters großes Stück, und wie man sieht, war die Menge viel zu hoch und es haben sich blasen bei der hohen exothermen Reaktion gebildet. Neben der großen Hitze, hat dies zu einer sehr schnellen Aushärtung geführt.
Die Blasen fand ich jetzt nicht sonderlich schlimm bei der geplanten Verwendung des Kristalls und sie sorgen für etwas mehr Leuchtkraft im Stein.
Diesen habe ich dann noch mit einer dünnen Schicht Glitzerspray und mehreren dicken Schichten Klarlack lackiert.


Anschließend habe ich eine dieser LED Lampenam unteren Ende des Steins angeklebt. Das Gehäuse lässt sich leicht aufschrauben und so habe ich die Rückseite an einen alten Teleskop-Besenstil, den Stil habe ich mit Zeitungspapier und Modpotch beklebt und angemalt, festgeschraubt und dann beide Teile der Lampe wieder zusammen geschraubt. Anschließend mit Heißkleber alles fixiert. Hier muss drauf geachtet werden, das das Schalter und der USB Anschluss, für den verbauten Akku, zu gängig bleiben.

Als nächstes folgte Blumendraht, der in Form gebogen und mit Heißkleber fixiert wurde, um das Wurzelgeflecht zu erzeugen.

Entlang des Drahtes, brachte ich eine Modelliermasse, zu Strängen gerollt, an und verwischte die Verbindungsstellen mit Wasser.
Auch hiernach kam die Holzspachtelmasse und dann Schleifen wieder dran. Und dann mehrere Schichten Acrylfarbe, bis die gewünschte Deckkraft erreicht wurde.










Bunter Rauch ist nur am Tage, bei Dauerlicht, nützlich. Wenn es dunkel ist und ihr mit Blitzen arbeitet, nehmt Farbfilter um den Rauch besser zu färben.
Ich habe diese Rauchpatronen schon mehrfach für Shootings genutzt, wie beim Star Wars Shooting im LaPaDu.

Björnax AX-60 Rauchpatronen

Und noch eine große Bitte, denkt dran es beim zuständigen Ordnungsamt oder dem Grundstücksverwalter anzumelden. Das ist meist mit einem Anruf und einer Mail mit Fotos der Verpackung, wo man sieht welche Gefahrenklasse und welches Produkt es ist getan und ihr bleibt nicht auf den Kosten eines Feuerwehreinsatzes sitzen.

Gerade wie beim Shootimg zur Dämmerung ist ein Blitz der den Rauch anstrahlt wichtig.
Benutzt aber nur bei Tageslicht bunten Rauch. Dieser verliehrt beim anblitzen im Dunkeln nahezu jede Farbe und ihr nehmt besser Farbfilter die vor den Blitz kommen und weißen Rauch.

Ich hatte mich für einen Blitz mit grünem Farbfilter direkt hinter meinem Model entschieden.
Um einen düsteren Look zu erzeugen wie er im ersten Teil gezeigt wird.

Wie ihr sieht, muss man manchmal etwas mehr Vorarbeit leisten für ein Shooting um ganz esondere Bilder zu bekommen.



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